No hant wer all Mearz, deä Mond, wo et Fröhjoar anfengt. Et es emmer noch uselig Weär; mier Mearzbise möt Schoure von Reäjen or Haarel on doatösche Sonneschien. Na, et hält sich Dare lang ant fisele on et es kald, wie em November.

Doabej solle de Lüeh all längs en deä Gaard brassele on ens aav un tau över et Gaddepörtche möt der Nobber jet schwaade könne, wenn e Päuske nöddig es on man sich der Schweet avputze mott. Ävver doafür es et noch vüel te kald.

Fröher moß man sich vor Mearteloff on Aprelwenk höe, domät man keen Sommersprosse oder al Sonnebrand kreeg. Ävver be so e Wear es dat gar net nöddig. Dann wolle weer mar ens avwarde, ob Tsint Draut och des Joahr noch et Jaadepörtche opmäkt. En der Mearz fällt der grötste Deel von de Faastetied. Wenn di vörbej es wär et schuen, wenn röm on töm alles en Order es on bletzt on blenkt, domet wer os Ostere richtig utreaste on god fiere könne.

Anmerkung:

  • Bise, Biss: Märzschauer


März

Nun haben wir schon März, der Monat, in dem das Frühjahr anfängt. Es ist immer noch ungemütliches Wetter, mehr Märzbisen mit Schauern von Regen und Hagel und dazwischen Sonnenschein. Nein, der Nieselregen hält sich tagelang, und es ist kalt, wie im November.

Dabei sollten die Leute schon längst in ihren Gärten arbeiten und ab und zu über das Gartentörchen mit ihren Nachbarn erzählen können, wenn eine kleine Pause nötig und man sich den Schweiß abputzen müsste.

Aber dafür ist es noch viel zu kalt. Früher sollte man sich vor Märzluft und Aprilwind hüten, damit man keine Sommerprossen oder schon Sonnenbrand bekommt. Aber bei so einem Wetter ist das gar nicht nötig.

Dann wollen wir mal abwarten, ob die hl. Gertrud auch dieses Jahr die Gartenpforte aufmacht. Der größte Teil der Fastenzeit fällt in den März. Wenn diese vorbei ist, wäre es schön, wenn rundherum alles in Ordnung wäre und blitzt und blinkt, damit wir uns Ostern ausruhen und gut feiern können.